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Steinwall der raetischen Mauer im Köschinger Forst

Im eingezäunten Wald des Köschinger Forstes konnte der Steinwall der Raetischen Mauer durch die einheitlichen Bedingungen auf einer Länge von 3,5 Kilometer weitgehend sichtbar erhalten bleiben. Nur unterbrochen durch querende Wald- oder Rückewege lässt sich der Wallbefund auf längere Strecken mit einer durchschnittlichen Höhe von circa 0,60 Meter und einer Breite von bis zu 6 Meter quer durch den Wald verfolgen.

Limesflucht zwischen Wp. 15/17 und Wp. 15/18 in Schamhaupten

Zu beiden Seiten finden sich immer wieder Materialentnahmegruben, die jedoch für den Bau der Mauer sicher nicht genug Material liefern konnten. Für Reparaturmaßnahmen oder Wegebauarbeiten mag das gewonnene Steinmaterial ausreichend gewesen sein. Daneben gibt es mehrere Schurfstellen, die auf der Suche nach verwertbaren Bodenmineralien entstanden sein dürften. Auch die Spuren des Palisadengrabens sind wegen der einheitlichen Bedingungen an einigen Stellen als lineare Mulde nördlich der Limesflucht mehr oder weniger weit von ihr entfernt zu erkennen.

Öffnungszeiten

Je nach Begehbarkeit zugänglich

Lage

Die Befunde der Raetischen Mauer befinden sich im unteren Hangbereich und folgen auf der Südseite parallel dem Schambachtal. Da der Limeswanderweg im Schambachtal verläuft, bleiben die gut erhaltenen Spuren im dichten Wald und in den Schonungen verborgen.


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Info-Adresse

Infopoint Limes im Römer und Bajuwaren Museum Kipfenberg
Burg Kipfenberg
85110 Kipfenberg
Tel.: 08465 905707
Fax: 08465 905708
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Markt Kipfenberg
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